Schule mal anders – Projektwoche „Freizeit“ in der Elisabethschule Vechta

Im Juni 2019 fand in der Elisabethschule Vechta die Projektwoche „Freizeit“ statt. Im Vorfeld der Projektwoche wurde in den Klassen das Thema „freie Zeit nutzen“ besprochen, Interessen abgefragt und Möglichkeiten der Freizeitaktivitäten in den jeweiligen Heimatstädten per Internet gesucht. Für viele Schülerinnen und Schüler mit geistiger Beeinträchtigung war und ist es schwer, Freizeitangebote zu finden.

 

Nicht alle Vereine oder Institutionen sind dafür offen. Im Rahmen der Projektwoche konnten sich alle Schülerinnen und Schüler der Hauptstufe (Klasse 7-9) über vielfältige Angebote freuen und informieren:

Die Freiwillige Feuerwehr Vechta wurde besucht. Dort konnten die Schüler viel über die Arbeit der Feuerwehr erfahren, das Einsatzfahrzeug anschauen und auch eine Uniform anziehen.

Der Reha- und Behindertensportverein Vechta mit Herrn Döding trainierte Sitzball – eine ganz neue Sportart für die Schüler.



Die vielen Angebote von „Dinklusiv“, vertreten durch Heinz Fischer, wurden in einem Vortrag präsentiert.

Der Reitstall Rötepohl stellte ihr Angebot an therapeutischen Reiten vor.

Paul Sandmann, Leiter des Lohner Jugendtreffs (LJT), gab im LJT Eindrücke, welche Möglichkeiten und Angebote sich dort zu engagieren und über die Angebote des LJT.

Das Jugendrotkreuz Vechta (JRK) präsentierte seine Möglichkeiten ebenfalls durch einen spannenden Vortrag von Jennifer Tessling.

Bei STAGE 7 gab es viel Bewegung: Anna Grobelny und Erika Sperling zeigten Einblicke in die Vereinsarbeit und einfache Choreographien.


Für die Schüler als auch den Lehrer war die Projektwoche gewinnbringend und viele konnten neue Erkenntnisse mit nach Hause nehmen. „Auf jeden Fall wiederholenswert,“ so der Tenor der Lehrer der Hauptstufe.



Fridays for Future 2019 - Müllsammelaktion an der Elisabethschule

„Was gibt es Neues?“ So oder ähnlich beginnen die Schultage in der Klasse L8b der Elisabethschule, um die Schüler und Schülerinnen dazu zu motivieren, Nachrichten zu lesen und zu hören und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. So ist die Medienpräsenz des schwedischen Mädchens Greta auch nicht an den Jugendlichen vorbei gegangen. In der folgenden Diskussion wird schnell klar: Schule schwänzen hilft der Umwelt und dem Klima nicht. So entsteht die Idee durch eine Müllsammelaktion selbst tätig zu werden.

 

In einer Dienstbesprechung  sichern die Lehrkräfte ihre Unterstützung zu und schlagen einen Termin vor. Den Rest organisieren die Schüler und Schülerinnen. Die Jugendlichen schreiben einen Elternbrief, stellen ihre Aktion in den Klassen vor und teilen die Umgebung der Elisabethschule in Bereiche ein.

 

Am Freitag, den 3. Mai ist 2019 es soweit: Zu Beginn der 3. Stunde sammeln sich die knapp 60 Schüler und Schülerinnen des LE-Bereichs und der Abschlussstufe des GE-Bereichs gut vorbereitet in der Pausenhalle. Besonders ist: Die Aktion ist freiwillig, aber alle machen mit.

 

Nach zwei Stunden finden sich die Schüler und Schülerinnen mit gefüllten Säcken wieder auf dem Schulhof ein. Selbst in den Wohnsiedlungen fand sich jede Menge Müll: von Altglas, Altöl bis hin zu einem Teppich ist fast alles gefunden worden, was in einem Haushalt zu finden ist.

 

Für alle Beteiligten ist klar. Die Aktion hat nicht nur Spaß gemacht, dafür gesorgt, dass die Umgebung der Elisabethschule sauberer ist, sondern soll auf jeden Fall nicht einmalig gewesen sein.

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