Frau Dorniak geht verdient in Pension

Dem Förderschulrektor Herrn Heile fiel es sichtlich sehr schwer, die passenden Worte für eine fast 20jährige Zusammenarbeit und daraus resultierenden Freundschaft in der Leitung der Elisabethschule Vechta zu finden. 

 

1999 habe er sich um die Stelle in Vechta beworben und schon bald war klar, dass Gerd Schwittek den Konrektorposten abgeben würde. Da er Sabine Dorniak aus Damme kannte, war es sein Wunsch, dass sie diesen Posten übernehmen soll.

 

Nach kurzer Bedenkzeit hat sie sich entschlossen eine Bewerbung abzugeben und ab Sommer 2000 konnten das Wagnis Elisabethschule Vechta gemeinsam angegangen werden.

 

Die Förderschullehrkraft und Kollegin Dorniak war mehr als flexibel. 

Immer dann, wenn Not am Mann war, stellte sich Frau Dorniak zur Verfügung um unbürokratisch in Klassen einzuspringen, in denen Lehrkräfte fehlten - egal ob es im Bereich Lernen oder Geistige Entwicklung war.

 

Wer brachte seinen alten Plattenspieler mit und übte im Unterricht die letzten Tanzschritte vor dem Abtanzball, wer besorgte auch schon mal den passenden Anzug für die Schulentlassung? Wieder brachte Herr Heile großen Dank dafür entgegen!

 

„Auch für Klassenfahrten war sie sich nicht zu schade. Ich sage es ohne Übertreibung, du hast deinen Lehrerberuf als Berufung verstanden und warst dir für nichts zu schade. Danke Sabine.“ , so Herr Heile.

  

Herr Heile sprach noch einige Dinge an, die für eine Konrektorin nicht selbstverständlich waren, dennoch erledigte sie es immer und alle nahmen es an. Dazu sagte er: „Danke Sabine, Du warst die Mutter der Kompanie.“

 

Frau Dorniak wurde dann offiziell nach vorne gebeten und sie erhielt die Urkunde des Landes Niedersachsen zur Pensionierung aus den Händen von Förderschulrektor Herrn Heile.

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