Förderschwerpunkt Sprache

Schülerinnen und Schüler, bei denen ein Bedarf an sonderpädagogischer Bedarf an Unterstützung im Bereich Sprache festgestellt wird, können die SR-Klassen besuchen. Sie werden zum größten Teil bereits in die 1. Klasse eingeschult.

 

Seit 2017 ist der Bereich Sprache in Lohne in der Marienschule angesiedelt. 

 

Sprachauffälligkeiten können in verschiedenen Bereichen auftreten:

  • Probleme in der Aussprache

  • Probleme in der Wahrnehmung und Verarbeitung „gehörter Sprache“

  • Schwierigkeiten in der Entwicklung grammatikalischer Fähigkeiten

  • geringer Wortschatz und Störungen im Sprachverständnis

  • Probleme im kommunikativen Sprachgebrauch

Zusätzlich treten häufig Auffälligkeiten im Bereich der visuellen Wahrnehmung, der Motorik und des Arbeits- und Sozialverhaltens auf.

Für die Aufnahme gelten im Wesentlichen zwei Bedingungen:

  1. Die Sprachauffälligkeiten des Kindes sind so umfangreich, dass es durch andere Maßnahmen  Sprachförderunterricht, ambulante Therapie...) in der Grundschule nicht hinreichend gefördert werden kann.
  2. Das Kind sollte dem Stoff der regulären Grundschule ohne größere Probleme folgen können. Dazu werden die Unterrichtsinhalte nach sonderpädagogischen Gesichtspunkten aufbereitet.

 

Der Einzugsbereich der SR-Klassen ist neben der Stadt Vechta auch der gesamte Landkreis Vechta. Die Organisation der Schülerbeförderung (Abfahrtszeiten, Abfahrtsorte, Bus- bzw. Taxiunternehmen) obliegt dem Landkreis Vechta als Schulträger des Förderzentrums. Auch die Kostenübernahme wird vom Landkreis Vechta geregelt.



30 Jahre Förderschulbereich Schwerpunkt Sprache

Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien 2019 feierte der Sprachbereich sein 30-jähriges Bestehen. Schulleiterin Ina Medeke erinnerte in ihrer Festrede an die Anfänge dieses Schulbereichs mit einer Lehrerin und neun Schülerinnen/Schüler. Frau Medeke bedankte sich bei den Kindern und den Lehrkräften, die vor zwei Jahren den Umzug aus den Räumlichkeiten der Overbergschule in Vechta in das Gebäude der damaligen Marienschule mitgetragen haben. Heute werden im Sprachbereich über hundert Kinder in neun Klassen unterrichtet.

Jede Klasse führte vor einer mit Eltern gefüllten Pausenhalle Theater-, Musik- und Tanzeinlagen auf - unterbrochen jeweils von gemeinsam gesungenen Adventsliedern. Durch das Programm führte immer wieder beruhigend und entspannend Herr Blömer, der langjährige Koordinator des Sprachheilbereichs.

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