Was ist ein Schulhund?

Ein Schulhund begleitet die Lehrperson regelmäßig im Unterricht. Er ist aufgrund seiner Charaktermerkmale und seiner speziellen Ausbildung für den Einsatz im Unterricht geeignet. Des Weiteren ist er ein gut sozialisierter, erzogener Hund, der zudem menschenbezogen ist und einen hohen Stresspegel ertragen kann, ohne dabei Anzeichen von Aggression zu zeigen (Agsten 2009).

In der Elisabethschule erfüllen die Golden Retriever Hündin „Edda“ und der Großpudel „Jonte“ diese Voraussetzungen.

 

Durch die Anwesenheit des Schulhundes wird die Lehrkraft in ihrer Erziehungsarbeit unterstützt. Der Kontakt zum Schulhund soll die SchülerInnen in der Entwicklung ihrer sozialen/emotionalen Kompetenz, ihrer psychischen/physischen Gesundheit, sowie ihrer Kommunikationsfähigkeit fördern und stärken.

 

Somit tragen Lehrkraft und Hund dazu bei, den Lernprozess der SchülerInnen positiv zu beeinflussen und deren Sozialkompetenz und körperliches Wohlbefinden im Gesamtsystem Schule zu fördern (Vanek-Gullner 2009).

 

Konkret kann das bedeuten:

 

Übernahme von Verantwortung für sich und das eigene Verhalten, für andere Lebewesen, für die Gruppe.
Z. B. Durch Aufgabenerfüllung, wie Füttern, Gassigehen, Hundeassistent, Säubern von Näpfen, Ordnung im Klassenzimmer halten usw.



Förderung von Emotionalität. Ein Hund vermittelt Achtung, Wärme, Echtheit und Empathie, dabei erfahren SchülerInnen keine Ablehnung oder Ausgrenzung aufgrund von Beeinträchtigungen.
Körperkontakt kann zugelassen werden, ist sogar erwünscht.

Mit dem Hund zur Ruhe kommen.



Förderung des Sozialverhaltens. Aspekte dabei sind Rücksicht, einhalten von Regeln und Absprachen, Selbstkontrolle, nonverbale Kommunikation, Erhöhung der Frustrationstoleranz, Verminderung der Aggressivität.

Im Klassenraum verändert sich die Atmosphäre.



Förderung der Kognition und des Lern- und Arbeitsverhaltens.

Handlungen werden als logische Handlungsketten erlebt, die Arbeit mit dem Hund motiviert die SchülerInnen zu selbständigem und eigenverantwortlichem Handeln, Aufgabenerfüllung und Ordnung.



Förderung der Kommunikationsfähigkeit.
(d.h. verbale und nonverbale Kommunikation)



Förderung der Motorik und der Wahrnehmung.

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