Mobiler Dienst ES

Schülerinnen und Schüler mit einem Förderbedarf im Bereich der körperlichen und motorischen Entwicklung sowie im Bereich der Sinnesbeeinträchtigungen können in allen Schulformen sonderpädagogische Unterstützung im Rahmen des Mobilen Dienstes erhalten.

 

Zuständig sind:

  • Marienschule Lohne, Mobiler Dienst Körperliche und Motorische Entwicklung
  • Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Oldenburg und Osnabrück, Mobiler Dienst für Schwerhörige, Mobiler Dienst für Gehörlose
  • Mobiler Dienst Sehen Osnabrück oder Oldenburg
  • Elisabethschule Vechta, Mobiler Dienst emotionale und soziale Entwicklung

 

Im Landkreis Vechta steht den Grundschulen keine Beratungsinstitution in öffentlicher Trägerschaft für den Bereich emotionale und soziale Entwicklung zur Verfügung.

 

Die sonderpädagogische Grundversorgung beinhaltet ausschließlich die präventive Arbeit im Primarbereich. Der Sekundarbereich I und auch der vorschulische Bereich sind nicht berücksichtigt, haben aber hohen Beratungsbedarf.

 

Schülerinnen und Schüler mit einem Förderbedarf in diesem Bereich sollen die notwendigen Hilfen erhalten, aber möglichst die wohnortnahe Bildungseinrichtung besuchen.

 

Arbeitsschwerpunkte des Mobilen Dienstes:

  • Zusammenarbeit mit dem Beratungslehrer
  • Bereitstellen von Informationsmaterialien
  • Beratung und Unterstützung der Lehrkräfte

            - Nachteilsausgleich überdenken
            - Unterrichtsgestaltung
            - Interventionsprogramme
            - Verhalten in Konfliktsituationen

  • Beratung der Erziehungsberechtigten - Informationsvermittlung hinsichtlich grundlegender erzieherischer Eckpunkte

            - Vermittlerdienst Schule/Elternhaus
            - Hilfe bei der Suche nach geeigneten außerschulischen Maßnahmen
            - Vermittlung von Maßnahmen des Jugendamtes

  • Vernetzung der Hilfsangebote
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
  • Individuelle Fördermaßnahmen - Einsatz diagnostischer Verfahren

           - Fördermaßnahmen in verschiedenen Bereichen
           - Vermittlung von Lernstrategien

 

Organisationsstruktur des Mobilen Dienstes ES:

  • Erziehungsberechtigte und / oder Schulen melden Beratungsbedarf an
  • Mobiler Dienst führt Erstgespräche
  • Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte formulieren Veränderungswünsche
  • Absprachen über Ziele durch Nutzung vorhandener Ressourcen
  • Niederschwellige Hilfsangebote durch das Jugendamt
  • Handlungsschritte mit dem Ziel, die negativen eingefahrenen Verhaltensmuster und Strukturen aufzubrechen
  • Vereinbarung eines Zeitfensters mit dem Ziel der Evaluation
  • Klärung des weiteren Vorgehens bei Nichterfolg
  • In Fällen massiven Fehlverhaltens erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt die Einbeziehung weiterer Hilfe

 

Eine über einen längeren Zeitraum andauernde unterrichtliche Intervention durch den Mobilen Dienst des Förderzentrums kann es nur in Ausnahmefällen geben.

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